Dynamik der Unternehmungsorganisation: Anpassung auf der by Horst Dienstbach

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By Horst Dienstbach

Nicht ganz zu Unrecht wird immer wieder darauf hingewiesen, daB es der deutschen betriebswirtschaftlichen Forschung im Vergleich zu den united states nicht in ausreichendem MaBe gelinge, der Praxis anwendbare Instrumente der Unternehmensfiihrung zur Verfiigung zu stellen. 1m wesentlichen griindet sich diese Kritik auf zwei Gesichtspunkte: einmal auf die mangelnde Aus schopfung der Verfahren der Unternehmensforschung und der damit eng verbundenen elektronischen Datenverarbeitung, zum anderen - und wohl noch haufiger - aber auch auf die ungeniigende Beriicksichtigung ver haltenswissenschaftlicher Ansatze. Die damit angedeuteten Verfahren, Methoden und Erkenntnisse sind zwar auch in Deutschland nicht vollig unbekannt geblieben und haben zum Teil sogar bereits in die betriebswirt schaftliche Ausbildung Eingang gefunden. Dennoch gibt es im angelsachsi schen Bereich nach wie vor Forschungsrichtungen, denen hierzulande bisher keinerlei Beachtung geschenkt worden ist. Ein typisches Beispiel hierfiir ist in der Konzeption des "Planned Organizational swap" zu erblicken, die als angewandte Verhaltenswissenschaft den Wandel und die Anpassung von Organisationen analysiert. Auf einem umfassenden deskriptiven Fundament aufbauend, ist es das Ziel dieser Konzeption, einen methodischen Bezugs rahmen zu entwickeln, der die Bewaltigung der mit der Anderung von Organisationen verbundenen schwierigen Gestaltungsprobleme ermoglicht. 1m Mittelpunkt steht dabei nicht das jeweilige sachliche Objekt der Anpas sung, sondern das Verhalten der in den AnpassungsprozeB einbezogenen Individuen. Meinem verehrten akademischen Lehrer, Herrn Prof. Dr. Edmund Heinen, bin ich fiir die groBziigige Forderung und das anregende Interesse, das er der Arbeit entgegenbrachte, zu groBem Dank verpflichtet.

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Die Erosion der Abgrenzung: Zum Verhältnis zwischen der by Wolfgang Rudzio

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By Wolfgang Rudzio

Hin und wieder erfahrt der Durchschnittsbiirger von politischen Aktivitaten, an de nen Sozialdemokraten und Kommunisten gemeinsam beteiligt sind. SoIche Nachrich tensplitter Muften sich im Zusammenhang mit der "Friedensbewegung" der achtziger Jahre. So stellt sich die Frage: Verbirgt sich hinter den isolierten Einzelmeldungen ein zusammenhangender ProzeB, ein Wandel im Verhaltnis zwischen Sowjetkommu nismus und Teilen der demokratischen Linken? Wird die Scheidelinie zwischen Demo kraten und Antidemokraten bei der Linken nicht mehr als ausschlaggebend empfun den, zerfallt die politische Abgrenzung? Stimmen aus den Unionsparteien meinen dies, auch Verfassungsschutzberichte konstatieren neuerdings gewisse Erfolge der DKP bei ihrem Werben urn sozialdemokratische Biindnispartnerl. Von seiten der SPD wird dem allerdings heftigst widersprochen: Es gebe keine nennenswerte Zusammen arbeit bzw. sei eine soIche - wegen des geringen zahlenmaBigen Gewichts und einer einfluBiosen Randrolle der Kommunisten in ihr - unbedenklich. Unverandert be stiinden klare Abgrenzungsbeschliisse der Partei gegeniiber den Kommunisten fortress. Die aufgeworfene Frage ist von weitreichender Bedeutung. Denn es kann kaum ein Zweifel bestehen, daB eine Aufl6sung der traditionellen, durch Beschliisse von 1970nl bekraftigten Abgrenzung der Sozialdemokratie gravierende Foigen zeitigen wtirde: Der Linken ganzlich veranderte politische Orientierungskoordinaten anbie have a tendency, innen- und auBenpolitisches Zusammengehen mit den gefahrlichsten Gegnem der deutschen Demokratie er6ffnend und den die Bundesrepublik bisher tragenden antitotalitaren Konsens faktisch kundigend muBte ein soIcher Wandel die politische Kultur der Bundesrepublik Deutschland tiefgreifend veriindern. Die Stabilitiit ihres politischen platforms wiirde beriihrt. Die Frage, ob und wieweit sich tatsachlich ein solcher verhangnisvoller Wandel ab zeichnet, steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung.

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Die Vier Erfolgsfaktoren Des Unternehmens: Adaption, by Jörn F. Voigt

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By Jörn F. Voigt

Adaption, Funktion, Kommunikation, Motivation: das sind vier Er folgsfaktoren des Unternehmens und fUr die UnternehmensfUhrung. Unternehmen geht es intestine, wenn sie diese vier Faktoren kompetent ver wirklichen. Unternehmen werden krank oder sind krank, wenn einer oder mehrere dieser Faktoren fehlen. Das ist die - vielleicht schlichte - those dieses Buches. Nicht tiberein stimmt diese those mit einem modischen pattern. An hanger dieses tendencies machen weniger wichtige Dinge wie zum Beispiel Struktur oder auBeres Ftihrungsverhalten oder Stil zur Hauptursache fUr Unternehmenserfolg. Gewonnen ist die those dieses Buches durch Erfahrungen aus Bera tung und Ftihrung von Unternehmen - sowohl unterschiedlicher Branchen als auch in unterschiedlicher Ertrags-und unterschiedlicher konjunktureller und struktureller Lage. Das verdeutlicht dieses Buch an vielen aus der Praxis stammenden Beispielen, wobei Namen und Orte verfremdet sind. Bei der Erlauterung der Faktoren, etwa bei den Kommunikationssystemen, lassen sich information in der Darstellung nicht vermeiden. Ich hoffe dabei, die Gratwanderung zu bestehen zwischen den moglichen Bedenken des nur am Prinzip Interessierten, ich sei zu tief eingestiegen, und den Bedenken des Experten, ich sei in der Dar stellung zu oberflachlich. Das Buch beschiiftigt sich auch mit ethical und UnternehmensfUh rung. Es gibt nicht nur eine ethical, sondern viele "Moralen," die mit einander kollidieren konnen. Zum Beispiel kann die Verantwortungs ethik, die viele UnternehmensfUhrer leitet, durchaus im Widerspruch stehen zu den Kernsatzen christlicher Ethik. Welche ethical sich lang fristig durchsetzen wird - ich weiB es nicht.

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Die Geschichte einer Jugend: Lebenserfolg und Erfolgsdeutung by Heiner Meulemann

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By Heiner Meulemann

Im folgenden berichte ich Ergebnisse einer Panel-Befragung von rund 2000 Personen im Abstand von rund 15 Jahren. In ihr wurde der Lebenslauf ehemaliger Gymnasiasten zwi­ schen dem sixteen. und 30. Lebensjahr und der wertende Rückblick im 30. Lebensjahr erhoben. Dieser Datenbestand hat zwei Vorzüge, die selten zusammentreffen: Er enthält für eine große Stichprobe nicht nur alle wichtigen Entscheidungen des beruflichen und privaten Le­ bens über eine lange Zeitspanne mit monatlicher Genauigkeit, sondern auch die persönliche Deutung der Lebensspanne an ihrem Ende. Und er bietet diese Informationen in standardi­ sierter shape, die den Einsatz multivariater statistischer Verfahren erlauben. Er kombiniert additionally Breite der Erhebung mit quantitativer Analysierbarkeit. Diese Kombination bietet die probability, die Lebensläufe vieler Personen umfassend und zusammenhängend darzustellen: Aus den Lebensdaten einer Kohorte von Jugendlichen wird die Geschichte einer Jugend. Der Lebenslauf in modemen Gesellschaften folgt den Linien des Berufs und der Fa­ milie und wechselt zwischen den Ebenen des Handeins und Reflektierens. Viele Untersu­ chungen des Lebenslaufs aber beschränken sich auf den beruflichen oder privaten Lebens­ lauf; oder sie konzentrieren sich auf Entscheidungen oder Deutungen des Lebens. Die vor­ liegende Untersuchung verfolgt den Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen in allen wesentlichen Schritten und erfragt das rückblickende Resümee im 30. Lebensjahr. Die bei­ den Linien und die beiden Ebenen des Lebenslaufs -Beruf und Familie, Entscheidung und Deutung -werden in einer Untersuchungsgruppe im Zusammenhang analysiert. Diese breite Anlage eröffnet drei Perspektiven.

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Einkommen und Anspruchsniveau by Dr. Dieter Fricke, Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Schmölders

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By Dr. Dieter Fricke, Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Schmölders (auth.)

I. Anspruchsniveau und Lebensstandard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 1. Die drei Ebenen des Leistungsniveaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 2. Lebenshaltungsniveau und Lebensstandard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 three. Individuelles und gruppenspezifisches Anspruchsniveau . . . . . . . . . . . . . . . . nine II. Die Auswirkungen unterschiedlicher Diskrepanzen zwischen Einkommen und Anspruchsniveau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 1. Übereinstimmung von Einkommen und Anspruchsniveau . . . . . . . . . . . . . . 10 a) Das Grundmodell einer statischen Wirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 b) Statisches Verhalten in einer dynamischen Gesellschaft. . . . . . . . . . . . . . 12 2. Das Einkommen übersteigt das Anspruchsniveau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . thirteen three. Das Anspruchsniveau übersteigt das Einkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 a) Das Anspruchsniveau als Anspruch gegen sich selbst . . . . . . . . . . . . . . . 14 b) Das Anspruchsniveau als Forderung für sich selbst . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 c) Die Folgen einer nichtlösbaren Diskrepanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 III. Die Herausbildung und Veränderung des Anspruchsniveaus . . . . . . . . . . . . . . 19 1. Interne und externe Vergleichs größen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 2. Die Wirkungen von Erfolg und Mißerfolg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 three. Die Bedeutung der Bezugsgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 IV. Anspruchsniveau und Einkommensverwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 1. Konsumstandard und Sparverhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 2. Der demonstrative Konsum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 three. Anspruchsniveau und Anschaffungspläne gegenüber langlebigen Gebrauc- gütern. Ein Exkurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -. . . 37 V. Anspruchsniveau und Geldwert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . fifty four 1. Relative Geldentwertung als Folge steigenden Lebensstandards . . . . . . . . fifty four 2. Der Maßstab für die relative Geldentwertung: Einkommenszuwachs, Steigerung des allgemeinen Lebensstandards oder Anstieg des individuellen Anspruchsniveaus ? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . fifty eight three. Möglichkeiten einer lebensstandard-neutralen Geldwertsicherung . . . . . . . . fifty nine Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . sixty six Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . sixty nine Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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